Ratgeber

UGC-Agentur oder UGC-Plattform: Was passt zu euch?

Für UGC-Videos gibt es zwei Wege: eine Plattform, auf der ihr Creator selbst bucht, oder eine Agentur, die alles übernimmt. Beide haben ihren Platz – entscheidend ist, wie viel ihr selbst steuern wollt.

Von Nicole Marie Tripes · · 3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Eine UGC-Plattform ist ein Marktplatz: Ihr schreibt das Briefing, wählt Creator aus und prüft die Videos selbst. Eine UGC-Agentur übernimmt Strategie, Skript, Creator-Auswahl, Produktion und Rechte. Plattformen passen zu Teams mit eigenem Creative-Know-how und Zeit, Agenturen zu Marken, die fertige Anzeigen ohne internen Aufwand wollen.

Wie UGC-Plattformen funktionieren

Auf einer Plattform stellt ihr ein Projekt ein, Creator bewerben sich, ihr wählt aus. Die Creator schicken euch ihre Videos, ihr gebt frei oder bittet um Änderungen. Bezahlt wird meist pro Video, oft gibt es zusätzlich ein Abo für die Plattform.

Der Vorteil: Ihr habt viel Auswahl und volle Kontrolle. Der Aufwand: Briefing, Hooks, Skript, Creator-Auswahl, Feedback und Abnahme liegen bei euch.

Wie eine UGC-Agentur arbeitet

Eine Agentur startet mit eurem Ziel, nicht mit dem Video. Sie entwickelt Angle und Hooks, schreibt die Skripte, wählt passende Creator aus, begleitet den Dreh, schneidet und liefert fertige Anzeigen in den nötigen Formaten. Nutzungsrechte sind geklärt, und ihr habt eine feste Ansprechperson.

Der Vergleich

UGC-PlattformUGC-Agentur
Aufwand bei euchhoch: Briefing, Auswahl, Feedback, Abnahmegering: Ziel und Freigaben
Strategie und Skriptschreibt ihr selbst oder der CreatorTeil der Leistung
Creator-Auswahlihr wählt aus BewerbungenAgentur wählt passend zum Ziel
Qualitätskontrolleliegt bei euchAgentur prüft vor der Lieferung
Nutzungsrechteje nach Plattform und Paketim Angebot festgelegt
Ansprechpartnerje Creator einzelneine feste Ansprechperson

Wann eine Plattform sinnvoll ist

  • Ihr habt ein internes Team, das Hooks und Skripte schreiben kann.
  • Ihr braucht viele einfache Videos, etwa Unboxings für einen Onlineshop.
  • Ihr habt Zeit für Auswahl, Feedback und Abstimmung mit mehreren Creators.

Wann eine Agentur sinnvoll ist

  • Die Videos sollen als Performance-Ads funktionieren und an Kennzahlen wie Hook-Rate und ROAS gemessen werden.
  • Ihr habt intern keine Kapazität für Creative-Strategie und Produktion.
  • Ihr werbt in mehreren Sprachen oder Märkten.
  • Marke und Qualität sollen über alle Videos hinweg einheitlich sein.

Checkliste für die Auswahl

Ob Plattform oder Agentur, diese Fragen solltet ihr vorab klären:

  1. Wer entwickelt Hooks und Skripte?
  2. Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
  3. Welche Nutzungsrechte bekommt ihr – organisch, als Anzeige, wie lange?
  4. Wie lang ist die Lieferzeit?
  5. Gibt es Referenzen aus eurer Branche?
  6. In welchen Sprachen wird produziert?

So arbeiten wir

OUT OF OFFICE Society ist eine Full-Service-UGC-Agentur aus Berlin. Wir liefern in 3–5 Werktagen, inklusive einer Korrekturrunde, auf Deutsch und Englisch. Die Nutzungsrechte legen wir je Projekt fest. Beispiele findet ihr in unseren Cases, alles zur Produktion auf der Seite UGC-Videos & Ads. Für ein Angebot reicht eine kurze Anfrage.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer UGC-Agentur und einer UGC-Plattform?

Auf einer Plattform bucht ihr Creator selbst und steuert Briefing, Auswahl und Abnahme. Eine Agentur übernimmt Strategie, Skript, Creator-Auswahl, Produktion und Rechte und liefert fertige Videos.

Was kostet eine UGC-Agentur?

Das hängt von Anzahl der Videos, Varianten, Voice-over, Nutzungsrechten und dem Einsatz als Anzeige ab. Nach einer Anfrage gibt es ein individuelles Angebot.

Wie lange dauert die Produktion bei einer UGC-Agentur?

Bei uns 3–5 Werktage, inklusive einer Korrekturrunde.

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